Bier her, Bier her… – Teil 1

Wir haben seit Kurzem neue Biere im Sortiment, die wir gerne näher vorstellen möchten und zwar, da sie sehr regional sind, aber auch nicht Bio!!!

Kommen wir zunächst zum zweiten Punkt: Warum ein Bier, welches keine Bioqualität hat und das in einem Bioladen?

Wir haben immer geschrieben, dass unsere Produkte nicht zwingend ein Biosiegel tragen müssen, wenn die Herkunft und die Qualität stimmt. Natürlich möchten wir uns auch mit dem Biosiegel absichern v.a. den Siegeln der Anbauverbände, da uns unsere Kunden vertrauen müssen.

Nun haben wir nach der Suche nach handwerklich gebrautem Bier, was nicht überall zu finden ist (Ja, Lammsbräu gibt es mittlerweile auch im konventionellem Lebensmitteleinzelhandel) nicht viele Biere gefunden. Zudem war uns wichtig, dass es nicht von so weit her kommt, so dass wir uns auch ein Bild von der Produktion machen können.

Außerdem sollte eine gewisse Bandbreite an Sorten vorhanden sein, so dass (fast) jeder sein Bier findet.

Dieses haben wir in der Berliner Bierfabrik gefunden, die in der alten Börse Marzahn sitzt.

Dort braut ein kleines Team mit viel Enthusiasmus und Handarbeit sogenannte Craft Biere d.h. Biere abseits vom Massengeschmack, ohne Hopfenextrakte und im kleinen Rahmen.

Getreu dem Motto: Schmecken muss es, aber nicht jedem…werden Zutaten verwendet, die dem „gemeinem“ Biertrinker nicht so geläufig sein werden.

Gut, im Biobereich sind reine Aromahopfen ohne Hopfenextrakte schon normal. Aber bei diesen Bieren werden die genauen Hopfenarten auf den Flaschen angegeben, da jede Hopfenart anders schmeckt und bei entsprechender Kombination entsteht auch ein entsprechendes Aroma.

Auch wird dem ein oder anderen Bier sehr viel Hopfen beigegeben, so dass ein intensives Hopfenaroma mit einer entsprechenden Bitterheit entstehen kann (Deklariert als sogenannte Bitter Units oder IBU).  Auch wird viel mit den Malzen „gespielt“.

Zudem werden Zutaten verwendet, die nicht unbedingt des klassischem Reinheitsgebots entsprechen, aber für ein besonderes Aroma sorgen, welches es sonst nicht gäbe.

Aufgrund der Vielfalt und der begrenzten Produktionsmenge werden zwei Sorten nach deren Rezept in der Klosterbrauerei in Neuzelle gebraucht und das Weizenbier, kommt, wie es sich gehört, aus einer kleinen Brauerei in Bayern. Aber der Rest ist „Made in Marzahn“.

Wir haben uns zunächst für alle aktuellen Sorten entschieden, da auch saisonal unterschieden wird. Die genauen Sortenbeschreibungen wird es im zweiten Teil geben, der demnächst folgen wird. Da werden wir noch näher auf die Braubesonderheiten eingehen.

Achja zum ersten Punkt: Marzahn = regionaler geht´s ja wohl nicht!

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