Unser Tag…

Falls Sie sich mal gefragt haben: Was machen die eigentlich so den ganzen Tag? Däumchen drehen, Kreuzworträtsel oder Internet surfen???

Daher möchten wir mit diesem Bericht einen kleinen Einblick in unseren Tagesablauf geben. Vorab, das mit dem Internet surfen stimmt schon einmal, aber eher beruflich.

Dieser Tagesablauf ist eher typisch und vor allem ideal, denn jeder Tag ist einzigartig, da immer wieder Änderungen auftreten, die auch erfreulich sind, da sie uns jeden Tag aufs Neue fordern und fördern.

Es geht vor der Ladenöffnung mit dem Einräumen der Ware los, denn unser Obst und Gemüse wird jeden Abend in unsere Kühlmöglichkeiten weggeräumt und am nächsten Morgen wieder hingeräumt, dabei wird auch der Verderb aussortiert und frische Ware nachgelegt.

Im Idealfall war auch unser Lieferant schon da, so dass uns gut gefüllte Rollis (Rollcontainer) erwarten, die darauf warten abgeräumt zu werden. Denn Frischware wie Obst und Gemüse sowie Mopro (Molkereiprodukte) haben Vorrang und müssen schnellstens in den Regalen landen.

Dieses nimmt in der Regel die Zeit bis zur Ladenöffnung in Anspruch. Anschließend kommt das gelieferte Brot ins Verkaufsregal und wird mit den passenden Preisschildern versehen.

Doch es kann auch passieren, dass Bäcker und Lieferant erst nach Ladenöffnung ankommen, so kann es sehr stressig für uns werden und unsere Kunden sehen uns dann noch wild mit Ware rum“wurschteln“.

Kaum ist die Ware da, muss auch schon wieder bestellt werden, denn gerade beim Obst und Gemüse muss meist früh gehandelt werden, da knappe Ware auch schnell weg sein kann.

Beim Bestellen greifen wir auf Erfahrungswerte zurück, da wir früh schon abschätzen müssen, was im Laufe des Tages weggehen wird. Mal klappt es und mal nicht…

Währenddessen wird auch die Trockenware (alles, was nicht gekühlt werden muss) eingeräumt und Abweichungen zur Bestellung (Ja, die gibt es…) festgestellt und angemängelt. Anschließend kommt auch die restliche Bestellung.

Kommen wir nun zur größten Unbekannte dabei: Dem Kunden!!!

Dieser kann mit seiner Anwesenheit beeinflussen, wie zügig nun diese Abläufe erfolgen. Meist verzögert er sie mit seinem Besuch, aber das ist ja von uns gewünscht, also schon kurios!!!

Dann geht es in den Nachmittag und in der Regel erhöht sich die Anzahl der Kunden, so dass er nun unsere volle Aufmerksamkeit erhält.

An manchen Tagen beliefern wir auch Kunden und Kitas, so dass parallel dazu die Bestellungen eintrudeln, die dann auch gleich gepackt werden.

Wenn es nun gegen Feierabend geht, dann werden die ersten vorbereitenen Arbeitern begonnen wie Müllentsorgung, Organisation des Leerguts und Reinigung.

Nach Türschließung wird dann wie bereits erwähnt das Obst und Gemüse wieder weggeräumt, die Werkzeuge an der Frischetheke gesäubert und der Kassenabschluss vorgenommen.

Zu diesem Tagesablauf kommen mittlerweile nicht wenige Direktlieferanten, bei denen auch zeitnah bestellt werden muss und nicht zu verachtende Büroaufgaben.

Kommen wir noch einmal zum Internet surfen: Wenn der Kunde bestimmte Fragen oder Produktwünsche hat, setzen wir uns gerne an den Rechner und versuchen es mittels WorldWideWeb zu lösen.

Wir hoffen, einen kleinen Einblick gegeben zu haben und auch aufgezeigt zu haben, warum es zu einigen Zeiten sehr hektisch bei uns zugeht. Also nicht beirren lassen, sondern daran denken: Achja, ich bin ja die Unbekannte im System nako ;o)

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